mal andersrum
von kb_mechdem mandanten ist das konto gepfändet worden. nicht wegen irgendeiner forderung, sondern wegen einer ganz bestimmten. die er bezahlt hatte. vor jahren. aus den - schön geordneten - unterlagen ergibt sich folgendes bild:
unser mandant schuldete seiner ex einen fünfstelligen betrag. sagen wir mal € 50.000*. er zahlt nicht. warum auch, sie sind im streit auseinander gegangen und er hat das geld grade nicht. ein halbes jahr später erhält er einen mahnbescheid. beantragt von rechtsanwalt a. auf den reagiert er nicht. später kommt ein vollstreckungsbescheid und auch hier rührt sich die mandantschaft nicht.
etwa zwei jahre später meldet sich rechtsanwalt b freundlich und meint, die schuld solle doch endlich bezahlt werden. man bietet dem mandanten einen vergleich an, wonach der herr mandant brav € 25.000* in raten à € 1.000* abstottert. der vergleich wird geschlossen und vom mandanten - in der auffassung, die sache sei damit erledigt - eingehalten.
gestern, sechs jahre später, also gut vier jahre, nachdem die letzte rate auf den vergleich gezahlt wurde, werden dem mandanten gleich mehrere pfübs zugestellt, beantragt von rechtsanwalt c, der nunmehrige mann der ex, der sich den durch den vollstreckungsbescheid titulierten anspruch hat abtreten lassen.
ich frage mich ernsthaft, ob ich dieses verhalten dumm oder dreist nennen soll...
noch gespannter bin ich auf die antwort des ex-rechtsanwalts vom mandanten auf die frage, warum er sich denn nicht habe den vollstreckungsbescheid habe entwertet zuschicken lassen. da taucht beim mandanten doch gleich das böse r-wort im gedächtnis auf...
* der einfachheit halber alles in euros
unser mandant schuldete seiner ex einen fünfstelligen betrag. sagen wir mal € 50.000*. er zahlt nicht. warum auch, sie sind im streit auseinander gegangen und er hat das geld grade nicht. ein halbes jahr später erhält er einen mahnbescheid. beantragt von rechtsanwalt a. auf den reagiert er nicht. später kommt ein vollstreckungsbescheid und auch hier rührt sich die mandantschaft nicht.
etwa zwei jahre später meldet sich rechtsanwalt b freundlich und meint, die schuld solle doch endlich bezahlt werden. man bietet dem mandanten einen vergleich an, wonach der herr mandant brav € 25.000* in raten à € 1.000* abstottert. der vergleich wird geschlossen und vom mandanten - in der auffassung, die sache sei damit erledigt - eingehalten.
gestern, sechs jahre später, also gut vier jahre, nachdem die letzte rate auf den vergleich gezahlt wurde, werden dem mandanten gleich mehrere pfübs zugestellt, beantragt von rechtsanwalt c, der nunmehrige mann der ex, der sich den durch den vollstreckungsbescheid titulierten anspruch hat abtreten lassen.
ich frage mich ernsthaft, ob ich dieses verhalten dumm oder dreist nennen soll...
noch gespannter bin ich auf die antwort des ex-rechtsanwalts vom mandanten auf die frage, warum er sich denn nicht habe den vollstreckungsbescheid habe entwertet zuschicken lassen. da taucht beim mandanten doch gleich das böse r-wort im gedächtnis auf...
* der einfachheit halber alles in euros
gepostet am 15.01.2008, 16:08 h, in zwangsvollstreckerchen - 721 mal gelesen









