ein umtriebiger zeuge
von kb_mechwir benennen in unserer klageerwiderung einen zeugen, der zum sachverhalt was aussagen soll. und zwar umstand a. ich hatte selbst mit ihm gesprochen und von ihm einige angaben, daten und personen (die zeugen b., c. und d.) genannt bekommen, die das, was er zu bezeugen bereits sei, ebenfalls bestätigen können, er ist zeuge a. jut.
natürlich behauptet nun die klägerseite in der replik das gegenteil: umstand b. schön, dann hören wir die zeugen a. - j., schreiben wir. das gericht meint, a. - d. reichen. der gegner schreibt daraufhin: der zeuge a wird von uns auch als zeuge benannt und zwar als beweisangebot für umstand b. wie bitte?
ich soll jetzt also den zeugen a mit cheffe verbinden. und es wird laut in diesem telefonat. die erinnerung des zeugen hat sich offensichtlich nun geändert, sodass nicht nur er, sondern auch die von ihm uns genannten zeugen b, c und d. sich nun ganz, ganz deutlich an umstand b. erinnern. so sei es gewesen und nicht anders. nein, man irre sich nicht.
vor gericht knickte zeugin c. dann - wie cheffe erzählte - ein: sie habe von dem zeugen a. gehört, dass es 'wirtschaftlich' besser sei, wenn man sich der 'meinung' der klägerseite anschließe. schließlich sei man ja von den aufträgen der klägerin abhängig.
und es gibt doch tage, an denen ich gerne wissen würde, was sich so ein richter denkt, wenn er sowas hört. ist irgendein richter unter der leserschaft?
natürlich behauptet nun die klägerseite in der replik das gegenteil: umstand b. schön, dann hören wir die zeugen a. - j., schreiben wir. das gericht meint, a. - d. reichen. der gegner schreibt daraufhin: der zeuge a wird von uns auch als zeuge benannt und zwar als beweisangebot für umstand b. wie bitte?
ich soll jetzt also den zeugen a mit cheffe verbinden. und es wird laut in diesem telefonat. die erinnerung des zeugen hat sich offensichtlich nun geändert, sodass nicht nur er, sondern auch die von ihm uns genannten zeugen b, c und d. sich nun ganz, ganz deutlich an umstand b. erinnern. so sei es gewesen und nicht anders. nein, man irre sich nicht.
vor gericht knickte zeugin c. dann - wie cheffe erzählte - ein: sie habe von dem zeugen a. gehört, dass es 'wirtschaftlich' besser sei, wenn man sich der 'meinung' der klägerseite anschließe. schließlich sei man ja von den aufträgen der klägerin abhängig.
und es gibt doch tage, an denen ich gerne wissen würde, was sich so ein richter denkt, wenn er sowas hört. ist irgendein richter unter der leserschaft?
gepostet am 20.03.2008, 10:49 h, in wahnvorstellungen - 623 mal gelesen









