erfahrungswerte
von kb_mechich frage für einen von uns vertretenen schuldner beim gläubigervertreter, einem fachanwalt für steuerrecht(!), an, ob eine ratenzahlung von monatlich 10 % der restforderung in ordnung gehe. tatsächlich hat unser mandant schon 40 % der gesamtforderung in einem rutsch beglichen.
es entwickelt sich folgendes telefonat:
anwalt: "aufgrund der mit ihrem mandanten gemachten erfahrungen muss ich leider diese anfrage negativ bescheiden." (sehr wortgewand für ein einfaches telefonat)
ich: "äh... aha. darf ich fragen, welche negativen ereignisse - jetzt mal die klage außen vor gelassen - sie zu dieser entscheidung bewegen?" (wenn mir so gestelzt geantwortet wird, kann ich das auch)
anwalt: "nun, bisher haben wir kein geld von ihrem mandanten erhalten. es sind nun schon vier monate seit rechtskraft des urteils vergangen und nichts ist passiert. und die forderung ist ja schon allerhand."
ich: "wissen sie, ich habe hier bankbestätigte Zahlungsbelege über 20 % der gesamtforderung, der ist vor rund zwei monaten, und dann hat unser mandant nochmals 20 % überwiesen, das war am anfang dieses monats."
anwalt: "davon weiß ich nichts."
ich: "gut, dann schicke ich ihnen mal diese belege und dann sprechen wir nochmal darüber"
etwa zwei stunden nach dem versand des faxes ruft dieser anwalt an:
anwalt: "also ... äh ..., die zahlungen haben wir jetzt gebucht. und unseren zwangsvollstreckungsauftrag von letzter woche, nun ... der wäre dann ja obsolet ... also, das mit der ratenzahlung geht in ordnung." (kleinlaut)
ich: "was war denn das problem?"
anwalt: "tja ... äh ... nun, da ist wohl ein kleines büroversehen ... nun, das hat sich geregelt..." (sehr, sehr zögerlich)
ich: "ich hoffe, dass das nicht bei der ratenzahlung auch so läuft. das wäre ja nicht im sinne der sache"
anwalt: "nun ..." (pause)
ich: "machen wir das so, ich bestätige ihnen kurz per telefax die ratenzahlung und sie schicken mir diese dann unterschrieben zurück."
anwalt: "ähh ... ja."
mal ganz ehrlich, erst einen auf den dicken brummer machen und dann später kleinlaut werden? ich frage mich, was da in der kanzlei so los war...
es entwickelt sich folgendes telefonat:
anwalt: "aufgrund der mit ihrem mandanten gemachten erfahrungen muss ich leider diese anfrage negativ bescheiden." (sehr wortgewand für ein einfaches telefonat)
ich: "äh... aha. darf ich fragen, welche negativen ereignisse - jetzt mal die klage außen vor gelassen - sie zu dieser entscheidung bewegen?" (wenn mir so gestelzt geantwortet wird, kann ich das auch)
anwalt: "nun, bisher haben wir kein geld von ihrem mandanten erhalten. es sind nun schon vier monate seit rechtskraft des urteils vergangen und nichts ist passiert. und die forderung ist ja schon allerhand."
ich: "wissen sie, ich habe hier bankbestätigte Zahlungsbelege über 20 % der gesamtforderung, der ist vor rund zwei monaten, und dann hat unser mandant nochmals 20 % überwiesen, das war am anfang dieses monats."
anwalt: "davon weiß ich nichts."
ich: "gut, dann schicke ich ihnen mal diese belege und dann sprechen wir nochmal darüber"
etwa zwei stunden nach dem versand des faxes ruft dieser anwalt an:
anwalt: "also ... äh ..., die zahlungen haben wir jetzt gebucht. und unseren zwangsvollstreckungsauftrag von letzter woche, nun ... der wäre dann ja obsolet ... also, das mit der ratenzahlung geht in ordnung." (kleinlaut)
ich: "was war denn das problem?"
anwalt: "tja ... äh ... nun, da ist wohl ein kleines büroversehen ... nun, das hat sich geregelt..." (sehr, sehr zögerlich)
ich: "ich hoffe, dass das nicht bei der ratenzahlung auch so läuft. das wäre ja nicht im sinne der sache"
anwalt: "nun ..." (pause)
ich: "machen wir das so, ich bestätige ihnen kurz per telefax die ratenzahlung und sie schicken mir diese dann unterschrieben zurück."
anwalt: "ähh ... ja."
mal ganz ehrlich, erst einen auf den dicken brummer machen und dann später kleinlaut werden? ich frage mich, was da in der kanzlei so los war...
gepostet am 25.11.2008, 10:02 h, in looserkartei - 1972 mal gelesen









