endlos (3)
von kb_mechso geht’s weiter:
mittlerweile ist es sommer 1997 und die angedrohte klageflut vom söhnchen kommt noch immer nicht, da gibt es aber ein gewisses 'hintergrundrauschen'. dafür aber hat sich der vater mit seinen mitgesellschaftern bei der neuen firma kräftig überworfen. man will ihn abfinden, die abfindung ist ihm aber zu niedrig. da beschließen die übrigen gesellschafter eine kapitalerhöhung – ohne ihn. da verliert er seine sperrminorität und bleibt mit nicht einmal einem einprozentigen anteil gesellschafter dort. das ist zu beklagten und das wird es auch. vor dem landgericht. und weil’s mit der eigenen firma nicht so gut steht, bekommt er sogar pkh.
töchterchen macht derweil bei uns nach einem astreinen ersten examen ein praktikum bis das referendariat anfängt. danach, im Sommer 1998, darf sie dann auch als referendarin bei uns arbeiten. ihre mutter tingelt derweil irgendwo auf spanischen inseln herum und klagt mit deutschem anwalt auf unterhalt. sie hat ja kein geld. ihr professor aber, meinen wir. wir sind gespannt, was das familiengericht dazu sagt.
kurz vor weihnachten 1998 befinden wir uns auf folgendem status: vater hält 100% der anteile seiner firma, die als besicherung für den anteilskauf an – nun effektiv – 0,25 % einer firma dienen, die ein drittel von dem wert ist, was seine eigene firma wert ist. töchterchen hat keine anteile an gar nichts mehr, aber einen neuen berg schulden, ein laufendes referendariat und ist schwanger – von einem anderen referendar.
söhnchen ist außer sicht- und reichweite. seine mutter verlor ihre unterhaltsklage und harrt der dinge die da kommen. ihr professorchen schnürt währenddessen ein päckchen, was uns noch einige monate in trab halten wird.
morgen gehts weiter, ab 14:00 h.
mittlerweile ist es sommer 1997 und die angedrohte klageflut vom söhnchen kommt noch immer nicht, da gibt es aber ein gewisses 'hintergrundrauschen'. dafür aber hat sich der vater mit seinen mitgesellschaftern bei der neuen firma kräftig überworfen. man will ihn abfinden, die abfindung ist ihm aber zu niedrig. da beschließen die übrigen gesellschafter eine kapitalerhöhung – ohne ihn. da verliert er seine sperrminorität und bleibt mit nicht einmal einem einprozentigen anteil gesellschafter dort. das ist zu beklagten und das wird es auch. vor dem landgericht. und weil’s mit der eigenen firma nicht so gut steht, bekommt er sogar pkh.
töchterchen macht derweil bei uns nach einem astreinen ersten examen ein praktikum bis das referendariat anfängt. danach, im Sommer 1998, darf sie dann auch als referendarin bei uns arbeiten. ihre mutter tingelt derweil irgendwo auf spanischen inseln herum und klagt mit deutschem anwalt auf unterhalt. sie hat ja kein geld. ihr professor aber, meinen wir. wir sind gespannt, was das familiengericht dazu sagt.
kurz vor weihnachten 1998 befinden wir uns auf folgendem status: vater hält 100% der anteile seiner firma, die als besicherung für den anteilskauf an – nun effektiv – 0,25 % einer firma dienen, die ein drittel von dem wert ist, was seine eigene firma wert ist. töchterchen hat keine anteile an gar nichts mehr, aber einen neuen berg schulden, ein laufendes referendariat und ist schwanger – von einem anderen referendar.
söhnchen ist außer sicht- und reichweite. seine mutter verlor ihre unterhaltsklage und harrt der dinge die da kommen. ihr professorchen schnürt währenddessen ein päckchen, was uns noch einige monate in trab halten wird.
morgen gehts weiter, ab 14:00 h.
gepostet am 23.09.2007, 15:52 h, in beinahe endlos - 325 mal gelesen










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