endlos (6)
von kb_mechunter der rubrik beinahe endlos habe ich die kurzfassung eines bis heute andauernden mandates begonnen. heute mach ich mal weiter:
der herr professor erwartet zusammen mit seinen anwälten eine vollständige übertragung der geschäftsanteile von tochter, sohn und prokuristen des verstorbenen firmeneigentümers auf ihn, weil ihm ja ein vorkaufsrecht garantiert wurde. söhnchen meint dazu, dass er ja nichts gekauft habe und deswegen das vorkaufsrecht nicht verletzt habe. bislang mein favorit in der schublade „beratungsresistent“. allerdings sieht weder töchterchen noch prokurist das ganze ein und will einen rechtsstreit.
dieser wird von professors anwalt eingeleitet; nicht nur ein prozess, sondern gleich dreizehn. hier wird es kompliziert, das geflecht der vielen prozesse und verfügungsanträgen usw. zu beschreiben, deswegen halte ich mich kurz: vier prozesse werden erstinstanzlich gewonnen, sieben andere prozesse werden wegen der berufungen in den vier vorgenannten prozessen ruhend gestellt, zwei werden verloren und man hat nun offensichtlich kein geld mehr für die berufung.
wir fragen uns, warum denn die berufung wegen geldmangel nicht durchgeführt werden soll, machen aber den fehler das genauer bei söhnchen, töchterchen und prokuristen zu hinterfragen. schließlich haben die kinder genug geld geerbt. das mütterchen steht derweil dem professor zur seite und hilft bei der suche nach pfändbaren kräftig mit.
kurz vor der mündlichen verhandlung in einer der berufungssachen bekommen wir ein schreiben von söhnchen, töchterchen und prokuristen: das mandat wird uns entzogen. unsere kostennoten werden da mitgeschickt, „zur entlastung“.
fortsetzung folgt
der herr professor erwartet zusammen mit seinen anwälten eine vollständige übertragung der geschäftsanteile von tochter, sohn und prokuristen des verstorbenen firmeneigentümers auf ihn, weil ihm ja ein vorkaufsrecht garantiert wurde. söhnchen meint dazu, dass er ja nichts gekauft habe und deswegen das vorkaufsrecht nicht verletzt habe. bislang mein favorit in der schublade „beratungsresistent“. allerdings sieht weder töchterchen noch prokurist das ganze ein und will einen rechtsstreit.
dieser wird von professors anwalt eingeleitet; nicht nur ein prozess, sondern gleich dreizehn. hier wird es kompliziert, das geflecht der vielen prozesse und verfügungsanträgen usw. zu beschreiben, deswegen halte ich mich kurz: vier prozesse werden erstinstanzlich gewonnen, sieben andere prozesse werden wegen der berufungen in den vier vorgenannten prozessen ruhend gestellt, zwei werden verloren und man hat nun offensichtlich kein geld mehr für die berufung.
wir fragen uns, warum denn die berufung wegen geldmangel nicht durchgeführt werden soll, machen aber den fehler das genauer bei söhnchen, töchterchen und prokuristen zu hinterfragen. schließlich haben die kinder genug geld geerbt. das mütterchen steht derweil dem professor zur seite und hilft bei der suche nach pfändbaren kräftig mit.
kurz vor der mündlichen verhandlung in einer der berufungssachen bekommen wir ein schreiben von söhnchen, töchterchen und prokuristen: das mandat wird uns entzogen. unsere kostennoten werden da mitgeschickt, „zur entlastung“.
fortsetzung folgt
gepostet am 28.09.2007, 09:33 h, in beinahe endlos - 640 mal gelesen










Wenns denn erfolgreich ist, mach ich das vielleicht mal mit meinem zuständigen Finanzamt ....
;-)