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spamkiller - ja oder nein

von kb_mech

mich würde mal interessieren, was die werte leserschaft dazu meint bzw. wie sie dieses problem löst. nahezu 97 % aller bei uns ankommenden e-mails (ca. 270 am tag) sind spam.

wir haben das schon mit einem spamkiller-programm versucht, leider wurden aber einige der e-mails von mandanten auch in die spamschublade geschoben, sodass wir das programm wieder abgeschafft haben. ein anderes filterprogramm holt sich über das internet eine liste von spam-versendern, deren e-mails dann - wenn sie denn absender einer e-mail sind - grundsätzlich geblockt werden.

klar, haben auch angebote zur verlängerung der männlichen genitalien, diverse medikamente und wettangebote ihren reiz und auch eine zielgruppe, aber die sind wir ja nicht. ich habe mich da informiert: man kann bei spamfilterprogrammen ja schlagworte eingeben. das haben wir mal gemacht. 'viagra' ist so ein wort. leider ist mit diesem wort witzigerweise ein obduktionsbericht im spamordner gelandet, in dem das wort vorkam.

mittlerweile handhaben wir das so: ich schaue mir alle e-mails an, deren betreff nicht unbedingt auf spam schließen lassen und leite die, die mandate, privates oder sonst wichtiges enthalten an cheffes neue adresse weiter. alles andere kommt in einen archivordner, für den fall, dass ich mich mal geirrt haben sollte. ich stelle fest:

ich bin der spamkiller. mit kreissäge.

soweit zu mir. wie regelt ihr das?










kommentare

kommentiert von Michael C. Neubert (anonym) @ 25. Okt, 16:03


Ich leite alle Mails über GoogleMail bzw. gmail - deren Spamfilter ist hervorragend - Spam wird erst nach 30 Tagen gelöscht - man hat also Zeit immer mal wieder in diesen Ordner zu schauen - es kommt aber ganz ganz selten vor, dass dort mal was verschwindet, was nicht im Spam-Ordner landen sollte.
Und so filtert gmail bei mir ca. 400 Spammails pro Tag aus.

kommentiert von dot tilde dot (anonym) @ 25. Okt, 16:17


es ist davon auszugehen, dass spamfilter _immer_ falschpositive produzieren.

Das ist aber nicht besonders schlimm, wenn man bedenkt, wie sich die aufgabe "spam aussortieren" für die büroarbeit verändert: nur wenig(st)e spam-mails schaffen es in die inbox, und beim prüfen des spam-ordners auf falschpositive heißt die entscheidungsfrage "kommt die vom mandanten?".

alles in allem auf jeden fall eine erleichterung.

ich bin für lokales filtern. aber nicht zuviel davon versprechen, sonst ärgert man sich noch mehr, als ohne.

es lohnt sich bei kleinerem mandantenkreis auch, filterregeln für bekannte absender zu erstellen.

.~.

p.s.: spamschutzwort meines kommentares ist "mail". ist das nicht wundervoll?
kommentiert von Bernie (anonym) @ 25. Okt, 18:00


Thunderbird hat's mittlerweile ganz gut drauf mit dem Filtern, ich muss nur wenig von Hand löschen. Wenn mir langweilig ist, lese ich die Spams manchmal. Man will sich ja keinen Lottogewinn entgehen lassen, und gelegentlich sind echt nützliche Anlagetipps dabei! ;)

kommentiert von tweety (anonym) @ 26. Okt, 08:08
wir...

verwenden "ironport" und seitdem gibt es immer einen Aufschrei, wenn 1 x alle 3 monate was ankommt, was doch noch durchging ;-)

prima sache.

kommentiert von hampelmann (anonym) @ 30. Okt, 20:13


hi, wenn eine email einmal in den haenden der spammer ist, ist schluss. es werden immer neue spammails kommen und die filtergeschichten sind nie perfekt. es kostet arbeitszeit, die spammails von den anderen zu trennen und nerven. es gibt nur eine gute moeglichkeit: emailadresse wechseln. die andere dann 3monate noch mitziehen und jeden anemailen,dass sich die mailaddy aenderte. damit kein neuer spam kommt, auf keinen fall die emailaddy im internet veröffentlichen. höchstens als bild, das koennen die durchs internet grasenden spamemailsammler nicht lesen. wir haben das so gemacht, nun kein spam mehr!



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mit der kreissäge im aktenberg


die welt ist voller bloggender anwälte, aufstrebenden und fertigen 'machern', aber keiner schreibt über die menschen, die denen den rücken frei halten und sich dabei für kleingeld den arsch aufreißen: sekretärinnen und angestellte in kleinen, aber feinen büros. bis jetzt.

ob nun anwaltsangestellte, sekretärin in einem steuerbüro oder assistentin von einem wirtschaftsprüfer. hier schreibt jemand über den büroalltag mit manchmal mehr als nur einem zwinkern.

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