aus dem nähkästchen
von kb_mechfolgende story fiel mir heute bei der reha wieder ein, die ich dem geneigten leser gerne vortragen möchte:
ein junger mann wollte in seinen ferien in einem hotel jobben und sich etwas dazuverdienen. die restaurantleitung des hotels bietet ihm im ersten gespräch einen vertrag für sechs wochen mit einer pauschale von € 1600 brutto an. er soll da kellnern. er fand das angebot gut und begann mitdem servieren.
in der vierten woche des "praktikums" - wie es offiziell hieß - kam die leiteren der gastronomie zu ihm und bat ihn, einen vorbereiteten arbeitsvertrag zu unterschreiben, in dem sie 'nochmal alles besprochene zusammengefasst' habe. er stellt beim studium dieser "zusammenfassung" mit, dass ihm dort eine praktikumsvergütung von € 800 pro monat zugesichert wird.
das hieß in diesem fall: € 1200 für das gesamte praktikum. diesen angebotenen vertrag hat er natürlich dann nicht unterschrieben. nach ablauf des praktikums hat er uns beauftragt, den gesamtbetrag einzutreiben. was wir auch getan haben.
vor einem arbeitsgericht einigte man sich später darauf, dass der "praktikant" insgesamt € 1300 erhält. nur: dieses geld hat er nie gesehen. ihm wurde noch in der mündlichen verhandlung ein scheck übergeben, der platzte. zwei wochen später meldete das hotel insolvenz an.
super gelaufen
ein junger mann wollte in seinen ferien in einem hotel jobben und sich etwas dazuverdienen. die restaurantleitung des hotels bietet ihm im ersten gespräch einen vertrag für sechs wochen mit einer pauschale von € 1600 brutto an. er soll da kellnern. er fand das angebot gut und begann mitdem servieren.
in der vierten woche des "praktikums" - wie es offiziell hieß - kam die leiteren der gastronomie zu ihm und bat ihn, einen vorbereiteten arbeitsvertrag zu unterschreiben, in dem sie 'nochmal alles besprochene zusammengefasst' habe. er stellt beim studium dieser "zusammenfassung" mit, dass ihm dort eine praktikumsvergütung von € 800 pro monat zugesichert wird.
das hieß in diesem fall: € 1200 für das gesamte praktikum. diesen angebotenen vertrag hat er natürlich dann nicht unterschrieben. nach ablauf des praktikums hat er uns beauftragt, den gesamtbetrag einzutreiben. was wir auch getan haben.
vor einem arbeitsgericht einigte man sich später darauf, dass der "praktikant" insgesamt € 1300 erhält. nur: dieses geld hat er nie gesehen. ihm wurde noch in der mündlichen verhandlung ein scheck übergeben, der platzte. zwei wochen später meldete das hotel insolvenz an.
super gelaufen
gepostet am 30.10.2008, 14:31 h, in alltagswahnsinn - 1911 mal gelesen









