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... kritik

von kb_mech

ich stoße hier, hier und hier auf einen artikel auf dem lawblog , in dem es um hausdurchsuchungen geht, die ihren grund in einer gefakten rapidshare-datei haben können. ehrlich gesagt verstehe ich die kritik nicht wirklich. ich stelle mir das nämlich so vor:

die ermittler der polizei stellen fest, dass auf einer website, wo sich leute über neue kinderpornos informieren auf einen rapidsharelink verwiesen wird. wer da draufklickt, weiß, was er da runterläd. wenn also die ermitter nun diese datei so manipulieren, dass sie herausfinden können, wer, wann, wo diese datei heruntergeladen hat, und dies dem finden von pädophilen hilft, so ist mir das recht.

update: nachdem ich in den kommentaren fünf mal prügel bezogen habe, dazu dann an sechster stelle noch einmal stellung genommen habe, lese ich nun den artikel "aua." beim datenschützer. recht hat er, wenn er meint, dass die wortwahl 'schwachsinnige kritik' falsch gewählt war. dafür entschuldige ich mich. ich habe das abgeändert.

worin der datenschützer nunmal nicht eingeht und vielleicht überlesen hat, bezog sich dieser titel nicht nur auf seinen, sondern auf alle verlinkten artikel, denen ich nicht schwachsinn unterstellen wollte, sondern nur darauf hinweisen wollte, warum und unter welchen umständen ich die in diesen beiträgen pauschal geäußerte rundum-kritik an dem vorgehen gewissen behörden schwachsinnig finde.









kommentare

kommentiert von Consigliere (anonym) @ 18. Nov, 17:52


Wer sagt denn, dass der Link auf besagt rapidshare-Datei zwingend in einem Kinderporno-Umfeld gesetzt sein muss? Was ist, wenn der Link als neuestes Britney Spears-Album (oder, kaum vorstellbar: etwas legales!) beworben wird?

-> wer da draufklickt, weiß _keineswegs_, was er da runterläd.

kommentiert von Christian (anonym) @ 18. Nov, 17:54


Sie stellen sich das so vor. Das heißt aber noch längst nicht, dass der Sachverhalt so auch stimmt. Es ist noch nicht einmal sicher, dass tatsächlich jemand "draufgeklickt" hat. Dank moderner Browsertechniken geschieht so ein Download nämlich auch schon einmal automatisiert - von Viren, Trojanern etc., die ein Eigenleben entwickeln können, ganz zu schweigen.

Wie gesagt, wir alle kennen den genauen Sachverhalt nicht. Dass man mit Schlagworten wie "Terrorgefahr" oder "Pädophile" allerdings breite Zustimmung für alle möglichen staatlichen Eingriffe erntet, finde ich recht bedenklich. Denn nichts ist für das menschliche Zusammenleben gefährlicher als eine Staatsbürokratie, die den Bürgern in immer stärkerem Maße ihre Freiheit raubt - auch nicht Terroristen, erst recht nicht Pädophile.

kommentiert von Reizzentrum (anonym) @ 18. Nov, 18:32
Die Frage ist: Was wird möglich

Was wird möglich, wenn diese - und das muss man zugeben - dünne Begründung für eine Hausdurchsuchung reicht.

Stelle dir vor, Du bekommt einen Link (mag sogar Spam sein, oder ein "Musst Du gesehen haben") geschickt und Du klickst darauf. Ob Du den Download vollendest oder nicht, ist dabei irrelevant, denn deine IP-Adresse ist gespeichert. Auch wenn Du die Datei komplett downloadest und nach Feststellung, WAS Du da eigentlich auf der festplatte hast, diese datei SOFORT löscht: Die Hausdurchsuchung, Probleme mit deiner Familie und deinem JoB hast Du erstmal am Hals.

Das ist - in meinen Augen das Problem: Die kleine Ursache und die grosse Wirkung. Denn es gilt doch immer noch ersteinmal die Unschuldsvermutung.

Ich will hier KEINESFALL für die Pädophilen Partei ergreifen. NEVER! Aber die Verfolgung etwaiger Unschuldiger muss so weit wie möglich minimiert werden und dass ist in der hier vorliegenden "Beweislage" in meinen Augen nicht zwingend der Fall.

Darauf beruht meine Kritik.

Liebe Grüße
Das (paranoide) Reizzentrum :)

kommentiert von RA JM (anonym) @ 18. Nov, 18:39


Wenn man so ersichtlich keinerlei Ahnung von der Materie hat, sollte man vor einem solchen Posting jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt - oder Dieter Nuhr.

kommentiert von doppelfish (anonym) @ 18. Nov, 21:17
Geniale Methode

Sollte man sonst auch machen.

Beispiel: Auf der Strasse steht ein Mann mittleren Alters in Freizeitkleidung. Tatsächlich ein Polizeibeamter in Zivil, er trägt aber die Schuhe (braune Halbschuhe) von einem Drogendealer (letzte Woche festgenommen). Jeder, der ihn anspricht, wird wegen Drogenhandels festgenommen. Wenn das zur Ergreifung von ein paar Drogenjunkies dient, so ist mir das recht.

kommentiert von kb_mech @ 19. Nov, 10:55
nachtrag

ich glaube, dass mein text - der schlicht nur meine meinung widerspiegeln sollte - zu kurz war, um verständlich zu wirken. natürlich - und da gebe ich allen bisherigen fünf kommentatoren recht - kann man nicht jeden, der sich diese betreffende datei heruntergeladen hat, beschuldigen und mit allen möglichen mitteln (hausdurchsuchung, beschlagnahmung usw. usf.) auf diesen dann eindreschen.

bei meinem beispiel ging ich ausschließlich von folgendem aus (und da habe ich mich vor entwurf dieses beitrags darüber informiert):

1. können und werden bei rapidshare die eingehenden und ausgehenden links geloggt. wenn also jemand von einer solchen kinderporno-seite auf die entsprechende datei kommt und sie sich runterläd, so gehe ich einmal davon aus, dass er weiß, wass er da runterladen wollte. in dem fall ist das vorgehen der ermittler aus meiner sicht und meinung richtig.

2. kann man über eben die geloggten referrals (gerade die eingehenden links) auch eben die nutzer aussortieren, die von anderen - nicht kinderporno-seiten - websites auf diese datei zugreifen wollen und der ermittler müsste wissen, dass diese womöglich eine ganz andere datei erwartet haben oder gar nicht wussten, wohin sie gelangen. wenn die ermittler dies nicht herausfiltern, ja sogar überhaupt nicht wissen, dass man auch von anderen seiten auf diese dateien kommen könnte (wie ich mal gelesen habe), ist jede maßnahme gegen user, die unverhofft zu dieser datei gekommen sind, selbstverständlich falsch.

es tut mir leid, wenn ich nicht von anfang an das alles so ausführlich beschrieben habe.

und ehrlich gesagt: ein herr melchior sollte sich mal an seine eigene hohe nase packen, bevor er einen kommentar schreibt. ich habe meine meinung kundgetan und für dieses bisschen meinung habe ich einiges zu dem thema gelesen und mir dazu wissen angeeignet. zu manchem technisch (nicht rechtlich) unsinnigen sermon, den sie - herr melchior - da auf ihrem blog vereinzelt zusammenschreiben, kommentiere ich auch nicht.

kommentiert von Reizzentrum (anonym) @ 19. Nov, 15:17
Es KÖNNTE

Huhu kb_mech,

WENN die Herren des LKA tatsächlich auch die Referrer studiert haben, DANN sieht die Sachlage anders aus. Dies ist den mir zur Verfügung stehenden Informationen aber nicht zu entnehmen, also gehe ich erstmal nicht davon aus. Denn WENN die Zugriffe über einen Referrer aus einen Forum oder ähnlichem geschehen wären, wäre die anklagende Stelle wohl auch gut beraten, diese Information mit in die Ermittlungsakte aufzunehmen. WENN dies dort so formuliert gewesen WÄRE, hätte es Udo Vetter doch ganz gewiss auch erwähnt, oder?

Schön, dass Du dich weiterhin konstruktiv an der Diskussion beteiligst und nicht den Basic machst *ggggggggggg*

Gruss,
Reizzentrum
kommentiert von kb_mech @ 19. Nov, 16:48
*den basic machen#

definiere mal das. betrifft das diese pseudo-seo-blog?
kommentiert von Reizzentrum (anonym) @ 19. Nov, 17:32
Ich denke ....

Du bist auf dem rechten Weg :)
kommentiert von uzi~ (anonym) @ 19. Nov, 16:56
Zurückhaltung

Mal ehrlich. Wenn jemand in seinem Blog ein klar erkennbares Gedankenspiel benutzt, um seine Meinung zu äußern und kritisiert dabei gewisse Standpunkte, dann sollte man nicht so auf ihn eindrängen. Jeder hat seine Meinung. Und die ist ihm zu lassen!

Meine zum Beispiel ist, dass eine Ermittlungsbehörde nicht einfach hingehen kann und die Leute mit allem möglichen behelligen sollte. Das muss gesichert sein. Aus dem Beispiel geht klar hervor, was gemeint ist.

Auf der anderen Seite sollte auch klar sein, dass man jede Möglichkeit ausschöpft, um diese Drecksäcke von Pädophilen aus dem Internet auszuradieren. Erst recht muss gegen diese Menschen im richtigen Leben vorgegangen werden. Mit harten aber gerechten Mitteln!



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ob nun anwaltsangestellte, sekretärin in einem steuerbüro oder assistentin von einem wirtschaftsprüfer. hier schreibt jemand über den büroalltag mit manchmal mehr als nur einem zwinkern.

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